Anmerkungen zu Infektanfälligkeit und Allergie

Zweifellos haben Infektanfälligkeit und Allergien (z.B. Heuschnupfen und allergisches Asthma) in erheblichem Umfang zugenommen. Neben verschiedenen Umweltfaktoren hängt dies vor allem damit zusammen, wie bei uns akute Infekte behandelt werden. Wenn auch teilweise schlagwortartiges Wissen wie "Infekt als Immuntraining" oder "Fieber als Heilreaktion" bekannt sind, greifen viele trotzdem schnell zu ASS, Paracetamol, Antibiotika und Nasentropfen.

Diese Medikamente vermindern nicht nur die Infektsymptome, sondern leider auch die Fähigkeit unseres Immunsystems, einen Infekt vollständig zu überwinden. Es findet keine angemessene Schleimabsonderung statt. Die Schleimhäute reinigen sich nicht, der Körper wird die Entzündungsschlacken nicht los. Die Folgen sind zweierlei in wechselnder Ausprägung:

Zum einen stellt sich eine erhöhte Infektanfälligkeit ein; dies ist zunächst ein Versuch des Körpers, beim nächsten Virusanflug "die Sache" doch noch zu Ende zu bringen und den "Infektmüll" loszuwerden. Dies ist überwiegend bei den Kindern der Fall. Wenn dieser Versuch einige Male unterdrückt wird, resigniert das Immunsystem: Es gibt keine heftigen Infektreaktionen mehr; statt dessen ist die Nase entweder chronisch leicht verstopft oder sie "läuft" bei den geringsten Anlässen.

Die Erwachsenen haben dann oftmals jahrelang keine nennenswerten akuten Infekte mehr, was die meisten verständlicherweise angenehm finden. Statt dessen zeigt sich oft eine Neigung zu "rheumatischen" Beschwerden. Zum anderen zeigt die nicht gereinigte Schleimhaut Irritationen; sie reagiert auf harmlose Umweltreize (Pollen, Milben, Tierhaare) mit einer heftigen und überschießenden Entzündungsreaktion. Der Mensch wird zum Allergiker. Bei entsprechender Veranlagung steigt die Entzündung schnell in die Bronchien ab und allergisches Asthma entsteht.

Bei Anderen entwickelt sich die Allergie erst im Lauf des Erwachsenenlebens. In diesem Fall ist eine Verschlackung des Stoffwechsels bedeutsam. Zu erkennen ist das z.B. an häufigen Begleitsymptomen wie Blähungen, Sodbrennen und Juckreiz bzw. Ekzemen. Hier muß dann eine ausleitende Therapie mit chinesischen Heilkräutertees durchgeführt werden, um die Reaktionsfähigkeit des Immunsystems generell wieder herzustellen. Im Verlauf dieser Stoffwechselreinigung treten fast immer Infektreaktionen auf, wie sie es zuvor jahrelang nicht mehr gab. Mit den Heilkräutertees gelingt es dann, diese Infekte mit einer angemessenen reichlichen Schleimabsonderung zu überwinden.

Voraussetzung dafür ist der weitgehende Verzicht auf o.g. Medikamente. Wenn man sie dann doch mal braucht, ist es auch kein Beinbruch. Dann kann man es beim nächsten Infekt "ohne" versuchen. Häufige belastende Ernährungsfaktoren sind der übermäßiger Verzehr von Milchprodukten und Süßigkeiten. Auch süßes Obst im Übermaß ist nicht günstig. Zumindest in Infektzeiten müssen diese Nahrungsmittel drastisch reduziert werden, weil sie die Verschleimungsneigung fördern.

Generell gilt: Wer die Entwicklung von chronischen Schleimhautkrankheiten vermeiden will, muss akute Infektreaktionen zulassen!



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